Titel

IRAK

Der schleichende atomare Holocaust

Der Ausgang aus der Hölle geht heute nur noch durch die Basisdemokratie!

Der Volksaufstand 1991 im Irak und der Verrat der USA

"Unser Hurensohn" - Saddam Hussein und die USA

Bushs Propagandafeldzug in Berlin

Hände weg vom Irak!

 

 

Der schleichende atomare Holocaust
Die von der UNO verbotene Uranmunition der USA, warum diese Massenvernichtungswaffe, auch gegen die eigenem Leute?
Norbert Nelte
mb17.10.2007
Wir fragen uns, warum die Staaten Russland, China, Südkorea, Japan, aber vorneweg die USA, Großbritannien und Israel immer noch die fürchterliche abgereicherte Uranmunition benutzen, obwohl sowohl bei der Bevölkerung ihrer „Feinde“ als auch bei den eigenen Soldaten, ihren Kindern und Kindeskindern die schweren genetischen Schäden  mit Missbildungen feststehen.

Noch Kriegsminister Scharping leugnete 1998 im Kosovo-Krieg den Zusammenhang von Uranmunition und Konterminationen, die Urangefährdung sei vernachlässigbar, so sein Credo. Er musste auch die zynische Haltung haben, denn 1972 bis 1978 wurde die Uranmunitition von dem Düsseldorfer Konzern Rheinmetall, der sich dann doch für die nicht radioaktive teurere Wolfram-Technik und dem Rüstungskonzern MBB, entwickelt, die abgereicherte Uranmunition mussten Rheinmetall doch zuviel Ärger bedeuten, nicht aber der deutschen Armee.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3556&Itemid=6

nbDer Ausgang aus der Hölle geht heute nur noch durch die Basisdemokratie!
Norbert Nelte
8.7.2008
Replik zu „Die USA suchen nach einer Exit-Strategie“ von Moustafa Roosenbloom
Es ist ja romantisch, dass solche selbsternannten Sherlock Holmes soviel Gottvertrauen in die Selbstheilungskräfte der Politik haben, nur, er schürt mit seinem Beitrag falsche Hoffnungen und nur zum Fatalismus.
Immerhin war der Flucht der GI’s aus Saigon 1975 eine weltweite starke Anti-Vietnam-Bewegung und ein organisierter Widerstand vorausgegangen. Heute zum Irak aber finden wir nur einen individuellen, vielleicht abgesprochenen, Widerstand im Chaos und eine Anti-Irak-Bewegung nur in einer rudimentären (verkümmerten) Form.
Es gibt zwar einige einflusslose Politiker, die ganz gerne abziehen würden, die aber auch gar nicht ahnen, worum der Krieg eigentlich geht. Bei dem Vietnam-Krieg rechneten am Ende die großen Wirtschaftszeitungen vor, dass der Krieg schon mehr als der Ertrag der Rohstoffe aus dem Land kosten würde. Der Öffentlichkeit erzählte Kissinger etwas von Dominotheorie wie jetzt Bush von Massenvernichtungswaffen. Die 3.600 gekillten Soldaten gehen ihm so am Arsch vorbei, die hat er doch am 11.9. zum Frühstück verputzt, so werden die Arbeitslosen entsorgt.
Im Irak bekommt die USA nach dem neuen Ölgesetz die neuen Ölfunde für lau, 0% Steuer, das gibt eine Rendite von 172% bei Texako. Alleine deshalb hat Bush noch 35.000 Soldaten runter geschickt, nicht abgezogen.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3028&Itemid=214

 

Der Volksaufstand 1991 im Irak und der Verrat der USA
obKBFÖ-Zeitung 4, April 2003
Interview mit Haithaan: Der 42 Jährige Maschinenbauingenieur lebt seit 6 Jahren in Deutschland und wohnte davor in der Nähe von Bagdad. Als Mitglied der irakischen Opposition (KP Irak) saß er zur Zeit des Aufstands im Gefängnis im Irak. Das Interview führte Alexander Simon für die KBFÖ.
KBFÖ: Gibt es deiner Meinung nach eine Alternative zum geplanten Völkerkrieg der USA? Und seht ihr auch den Volksauftand als Möglichkeit?
Haithaan: Ja, seit mehr als 30 Jahren gibt es eine Alternative für das Irakische Volk. So existiert seit 1991 die UN Resolution 688, die die Menschenrechte im Irak schützen soll, und meiner Meinung nach die wichtigste aller UN Resolutionen ist. Wenn die Welt wirklich das irakische Volk unterstützen möchte, so muss diese Resolution umgesetzt werden. Durch die Umsetzung würde Saddam politisch und ökonomisch in die Isolation getrieben, so würde zum Beispiel auch der Öl-Schmuggel gestoppt werden. Das Schmuggelgeschäft bringt Saddam pro Jahr ungefähr 1-2 Mrd. Dollar ein und mit diesem Geld kann Saddam sein Unterdrückungsregime finanzieren und andere Länder für seine Interessen einkaufen.
KBFÖ: In wieweit haben die USA in der Vergangenheit die Irakische Opposition unterstützt?
Haithaan: Statt die Resolution 688 umzusetzen und die Opposition zu stärken, haben die USA den INC (Irakischer National Kongress) gegründet, der in weniger als einem Jahr 13 Millionen Dollar von den USA bekam, was zeigt, dass die USA nur eine Oppositionsgruppe möchte die unter ihrer direkten Kontrolle steht.
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/4/Zeitung%2004.html#Irak

"Unser Hurensohn" - Saddam Hussein und die USA
Carsten Schmidt
KBFÖ-Zeitung 3, Oktober 2002pb
Keine militärischen Abenteuer, keine deutschen Soldaten in den Irak, so tönten Bundeskanzler Schröder und Kriegsminister Struck noch vor den Wahlen, und selbst der CDU-Kanzlerkandidat Stoiber fühlte sich damals genötigt nachzuziehen und wandte sich - zumindest halbherzig - gegen einen Irak-Feldzug. Doch seit dem 22. September gilt wieder in vollem Umfang, was im Grundgesetz steht, dass Politiker nicht ihren Wählern, sondern einzig und allein ihrem Gewissen verantwortlich sind. (Und wie es um deren Gewissen steht, wissen wir nach zahlreichen Finanz- und Spendenskandalen zu genüge.) Zwei Tage nach den Wahlen fand auch das informelle Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Warschau statt.
Was dort insgeheim beschlossen wurde, lässt sich bereits erahnen; denn warum stehen die deutschen, in Kuwait stationierten ,Fuchs‘-Spürpanzer immer noch an den Grenzen des Irak, wenn die BRD sich nicht an „militärischen Abenteuern“ beteiligen will? Warum führen ,unsere‘ Medien eine solche Kriegskampagne? Selbst der ach so kritische Spiegel (Nr. 37/ 2002) demagogisiert, Schröder führe „sich auf, als hätte Deutschland nach vier Jahren rot-grüner Außenpolitik den Anspruch, wie eine Großmacht mit ständigem Sitz im Uno-Sicherheitsrat behandelt zu werden“ - nur, weil er sich wahltaktisch gegen eine Bundeswehrbeteiligung an einem Feldzug gegen den Irak gewandt hat.
Die angekündigten US-Aktionen treten das Völkerrecht mit Füßen, denn die Uno-Charta verbietet jeden Einsatz von Gewalt außer zur Selbstverteidgung. Nicht mal auf ihren angeblichen Anti-Terror-Feldzug können die USA sich berufen. Der irakische Diktator Saddam Hussein unterstützt keine islamistischen Fundamentalisten, für seine Herrschaft über einen weltlichen Staat stellen sie eine Bedrohung dar. Dieser Umstand wird von der Bush-Administration gern ignoriert, ist er doch ein Störfaktor in ihrer Kriegspropaganda.
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/3/Zeitung%2003.html#Saddam

Bushs Propagandafeldzug in Berlin
Norbert Nelte
KBFÖ-Zeitung 2 – Juni 2002
rbDer Propagandafeldzug von Bush für seine nächste Schlacht gegen den Irak  fing diesmal in Berlin an. In seiner als „historisch“ bezeichneten Rede bekräftigte er noch einmal seine Entschlossenheit und die Notwendigkeit, Saddam Hussein zu stürzen, da er Massenvernichtungswaffen baue, die er gegen die zivilisierte Welt, insbesondere gegen Israel, einsetzen wolle. Daher müssten mehr „militärische Mittel“ eingesetzt werden. Wenn das neue „Bündnis der Freiheit“, USA, Europa, Russland, zusammenhalte, werde die zivilisierte Welt bestehen können.
In den Medien wird weiter gerätselt: Greift Bush jetzt an oder nicht? Er habe noch keine konkreten Angriffspläne in der Schublade, so seine Aussage. In den USA wird das so ausgelegt, als wolle er erst drohen, vielleicht verschwinde Saddam ja dann von alleine.
Nur wenn wir den wirklichen Kriegsgrund kennen, wisssen wir auch, ob Amerika marschieren wird.
Das sieht man an der zweiten Frage, die mit Bush in Berlin diskutiert wurde - den Stahlhandelskrieg.
Der europäische Stahl wird hoch subventioniert und kann dadurch billig auf dem amerikanischen Markt verkauft werden.
Bisher konnten die USA eine europäische Stahlschwemme verhindern, indem sie der alten Welt günstigere Öllieferungen anboten.
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/2/Zeitung%2002.html#Bush

Hände weg vom Irak!
Abzug der deutschen ABC-Fuchs-Spür-Panzer
KBFÖ-Zeitung 1 – April 2002

sbDer US-Präsident George W. Bush kündigte bereits unmissverständlich den Waffengang gegen den Irak an. Außenminister Powell erklärte, dass die Forderung der UNO, Irak solle wieder die Inspektoren zulassen, die Sache der UNO selbst sei. Die USA fordern die Ablösung des Regimes Saddam Hussein. In informierten Kreisen steht der zukünftige Krieg der USA gegen den Irak unumstößlich fest, diskutiert wird nur noch die Frage des Zeitpunktes, wobei die Schätzungen vom Mai bis zum Herbst laufen. Die militärische Planung des Einsatzes ist nach der Auskunft des zuständigen Generals bereits abgeschlossen; was noch nicht abgeschlossen ist, ist die Propaganda. Neben dem Irak rückt auch Somalia immer deutlicher ins Visier der USA. Zur Zeit reist der stellvertretende Präsident Richard Cheney durch alle Länder und bittet um Unterstützung für seinen Feldzug. Bisher erfuhr er aber nur Absagen.
Das wird aber die USA nicht davon abhalten, ihren Raubzug durchzuführen. Aber warum gehen die USA so aggressiv vor? Ihnen droht der Verlust ihrer Vormachtstellung. Die zunehmende Konkurrenz um eben diese Vormachtstellung mit China setzt die USA immer mehr unter Druck. China wird nach Studien der OECD die USA im Jahre 2015 wirtschaftlich überholen - und die brauchen deshalb die Stoffe, aus dem die Kriege gemacht sind: Sprengstoff und Öl. Sprengstoff ist in Amerika genug vorhanden. Die Vereinigten Staaten gaben im letzten Jahr 354 Mrd. - und China nur 19 Mrd. - aus. Darüber hinaus planen die USA bis zum Jahr 2007 Militärausgaben von (bitte anschnallen) 999 Mrd. $ (Der Spiegel, Nr. 8/ 2002).
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/1/Zeitung%2001.html#HändewegvomIrak