Titel

Afghanistan

Wir sollen töten für den Wohlstand von Köhler und Konsorten! - 28.05.2010
Das Massenmassaker in der Wüste Afghanistans - 15.7.2009
Kurz und klar: 8 Gründe gegen den Kriegseinsatz in Afghanistan, 8.7.2009
Deutsche Truppen sofort raus aus dem Mittleren Osten!, 16.3.2007
Pipeline von Kasachstan durch Afghanistan zum Golf, 1.2001

Wir sollen töten für den Wohlstand von Köhler und Konsorten!
Krieg für Rohstoffe? Nichts Neues, Herr Köhler. Wir haben das schon verstanden.
Norbert Nelte - 28.05.2010
Horst, der ewig gnädig grinsende Bundespräsident, hat uns über die Notwendigkeit des Krieges endlich richtig aufgeklärt, ohne nach solch dümmlichen vernebelnden Metaphern zu greifen wie „Brunnen bauen“ „Demokratie installieren“ oder gar „Terroristen jagen“ zu gebrauchen.
Der Klartext von Köhler (Zitat) "Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen. Alles das soll diskutiert werden und ich glaube, wir sind auf einem nicht so schlechten Weg." Zitatende Link 1
Nun regte die ganze Nation auf wie der Spiegel. (Link 2) Er schreibt:
Bundeswehr in Afghanistan. Köhler entfacht neue Kriegsdebatte.

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Das Massenmassaker in der Wüste Afghanistans

Norbert Nelte - 15.7.2009
Vor acht Jahren hat die afghanische Nordallianz und die US-Armee mit bis zu 150 Soldaten 5.000 Taliban-Kämpfern in Dasht-e Leli in Containern in der Wüste erstickt oder erschossen. Die US-Armee hatte eindeutig immer die Befehlsgewalt gehabt und trägt deshalb an dem Massaker die Hauptverantwortung. Präsident Obama will aber trotzdem die Verantwortlichen nicht anklagen, er lässt, obwohl die filmischen Beweise des Iren Jamie Doran und zig Zeugenaussagen vorliegen, immer noch nur untersuchen. Ihm ist seine Kumpanei mit den Massenmördern immer noch wichtiger als die Wahrheit über das Massaker aufzudecken, weil er mit ihnen immer noch seine Hände im Irak, in Afghanistan und Pakistan blutig macht und weiter blutig machen will. 2002 hat die US Regierung sogar noch gegen den ARD-Film protestiert.

Die ‚Neue Züricher Zeitung’ schreibt aber dennoch nur über eine „Unklare amerikanische Rolle“, weil sie den Verbündeten und Obercharmeur nicht auf die Füße treten will. Sonst – Schweigen im Walde. Die ARD selber hat zum Ausstrahlungstermin am 7.1.03 den Film von Doran noch als Highlight angekündigt. Heute in der Tagesschau spricht sie aufgrund des ordre de mufti nur noch von den möglichen Massakern der Afghanen, die es zu untersuchen gibt. Na ja, Deutschland ist Kriegspartei, da stirbt die Wahrheit immer zuerst.

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Kurz und klar: 8 Gründe gegen den Kriegseinsatz in Afghanistan

Francis Byrne - 8.7.2009

Inmitten einer sich weiterhin verschärfenden Weltwirtschaftsdepression haben die Herrschenden des Westens nichts besseres zu tun, als den Krieg gegen Afghanistan eskalieren zu lassen. Noch im Juli 2009 sollen weitere 20.000 US-Soldaten dort eingesetzt werden. Auch sollen mehr deutsche Truppen dorthin verlegt werden. Der soeben vom Kabinett beschlossene Einsatz der AWACS-Überwachungsflugzeuge kostet rund 80 bis 100 Millionen Euro im Jahr. Deutschland soll davon 16 Prozent tragen.

Zudem weitet sich der Krieg nun weiter auf Pakistan aus. Dieser grausame Krieg fordert unzählige Opfer. Jedoch weigert sich Verteidigungsminister Jung, den Krieg auch als Krieg zu bezeichnen.Jung fürchtet, dass der Kriegseinsatz dann in der deutschen Bevölkerung noch schlechter angesehen würde. Bereits jetzt sind mehr als 60 Prozent der Menschen in Deutschland gegen den Krieg gegen Afghanistan.Wir fordern einen sofortigen und bedingungslosen Anzug aller deutscher Truppen aus Afghanistan und liefern acht kurze und klare Gründe für einen sofortigen Abzug:

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Deutsche Truppen sofort raus aus dem Mittleren Osten!


Keine Beteiligung an Kriegseinsätzen!
Stellungnahme des Anti-Kriegs-Komitees Kein Blut für Öl

Francis Byrne - 16.3.2007
keinblut.jpgDer Bundestag hat am 9.3.2007 gegen den Willen der großen Bevölkerungsmehrheit beschlossen, den völkerrechtswidrigen Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan auszuweiten. 83 Prozent der Bevölkerung sind gegen den Tornadoeinsatz. Diese deutschen Kampfflugzeuge übernehmen zumindest Aufklärungs- und Zielbestimmungsaufgaben. Wenn sie nicht unmittelbar in die Kämpfe hineingezogen werden, so ermöglichen sie durch militärische Aufgabenteilung britischen Harrier-Kampfflugzeugen, die Bombardierung der afghanischen Zivilbevölkerung. Tod, Verstümmelung, Flucht, Hunger, Verzweiflung und Elend werden die unmittelbare Folge der deutschen Einsätze sein.
Der Krieg des Westens gegen Afghanistan ist kein Krieg gegen den Terror und dient nicht der Demokratisierung des Landes. Das Blut der Afghanen wird für Öl und die militärstrategischen Interessen des Westens vergossen! Einerseits wird Afghanistan als Durchgangsland für Ölpipelines vom Kaspischen Meer bis zum Verladehafen am Indischen Ozean benötigt (übrigens ebenso wie der südliche Teil von Pakistan, das auch wieder stärker in das Visier der US-Kriegstreiber gerät). Andererseits hat der Westen unter US-amerikanischer Führung eine Militärbasis gewonnen, mit der gleichzeitig eine Drohkulisse gegen den Iran, gegen Pakistan und sogar China besteht.


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