Hintergründe
Spiegel: Atombombe? Tut überhaupt nicht weh
Säbelrasseln: Chinesisches U-Boot taucht vor US-Flugzeugträger auf.
Mordechai Vanunu noch immer in Haft
Kriegshetzer FAZ
Kapitalismus hat nichts mehr anzubieten außer Krisen, Inflation, Verarmung und Krieg
Kriege, Diktatur, Inflation, Wirtschaftzusammenbruch!
Kapitalismus am Abgrund: Weltwirtschaftskrise und Krieg drohen
Stoppt die antimoslemische Hetze!
Rohstoffkriege und Sozialdemontage
Teil III. Der Papst, das Öl und die Todeszuckungen des Kapitalismus
Israel, das Öl und der 3. Weltkrieg.
Rohstoffkriege und Sozialdemontage
Teil II. Die Alternative
Stell Dir mal vor, sie machen Krieg, und niemand merkt es (Wegen Ballspiele) – Afghanistan, Kongo,
Iran…
Rohstoffkriege und Sozialdemontage
Teil I. Begleiter des ausgehenden marktwirtschaftlichen Zeitalters!
Spiegel: Atombombe? Tut überhaupt nicht weh.
Norbert Nelte
13.12.2007
Am 19. November 2007 hat doch tatsächlich das Magazin ‚Der Spiegel’ in seiner Nummer 47/07 unter dem Titel „Legenden vom bösen Atom“ uns eine Story aufgetischt, in der er uns überzeugen will, dass wir uns an die Atombombe gewöhnen könnten. „In Hiroshima dagegen forderte die Radioaktivität erstaunlich wenige Menschenleben.“ Behauptet er menschenverachtend.
„Fast alle 140.000 Hiroshima-Toten starben schnell.“ Na, da können wir uns ja noch direkt bei „Little Boy“ bedanken, dass er uns den Tod so schnell und schmerzfrei geschenkt hat. Im Himmelreich bei Gloria und Halleluja angekommen, lesen wir dann noch zur Beruhigung „Entweder wurden sie sofort durch die Druckwelle zerfetzt, oder sie erlagen in den Tagen darauf den Folgen ihrer akuten Hautverbrennungen. Die berüchtigte Strahlenkrankheit - jenes schleichende Leiden, das ab sechs Gray Dosis zum sicheren Tod führt - trat dagegen kaum auf. Der Grund: Die radioaktive Kraft von"Little Boy" war einfach zu gering … Selbst Nieren und Lebern verstorbener Werktätiger sind noch vorhanden.“
http://911.achilles-os.de/pony/Legende_vom_Boesen_Atom.pdf
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3888&Itemid=61
Säbelrasseln: Chinesisches U-Boot taucht vor US-Flugzeugträger auf
Francis Byrne
26.11.2007
Über das Geplänkel um das später zurückgezogene Anlegeverbot für den US-Flugzeugträgerverband Kitty Hawk wurde in den deutschen Medien berichtet. Über einen viel spektakuläreren Vorfall wurde nur in den linken und alternativen Medien berichtet: Mitte November tauchte ein chinesisches U-Boot der Song Klasse inmitten des Flottenverbandes um den US-Flugzeugträger Kitty Hawk auf.
Flugzeugträger sind militärisch so wertvoll aber auch so verwundbar, dass sie von einem ganzen Flottenverband begleitet und geschützt werden müssen. Der Kampfverband um die USS Kitty Hawk umfasst in der Regel mehr als 12 Schiffe. Auf dem Flugzeugträger selbst befinden sich etwa 75 Kampf- und Aufklärungsflugzeuge sowie mehr als 4.500 Menschen Besatzung. Ein solcher Flugzeugträger ist eines der am besten bewachten Dinge bzw. Orte dieser Welt.
Dennoch blieb das chinesische U-Boot bis zum Auftauchen unerkannt und störte den US-Verband bei einer Übung im Pazifik. (1) Die Aufklärungsmaschinerie des Kampfverbandes hatte das U-Boot schlicht nicht wahrgenommen! US-Militärspezialisten sind geschockt, denn dieses überraschende Auftauchen ist ein Anzeichen dafür, dass das US-Militär technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3799&Itemid=199
Mordechai Vanunu noch immer in Haft
Francis Byrne
11.11.2007
Mordechai Vanunu klärte die Weltöffentlichkeit über das geheime israelische Atomwaffenprogramm auf. Der israelische Nukleartechniker saß für dieses Vergehen 18 Jahre hinter Gittern. Im April 2004 wurde er endlich, allerdings mit erheblichen Auflagen aus der Haft entlassen. Im Juli 2007 wurde er von einem israelischen Gericht wieder zurück ins Gefängnis gesteckt, weil er das „Verbrechen" begangen hatte, mit Ausländern zu sprechen.
Vanunu wurde wegen Verstößen gegen seine Bewährungsauflagen erneut inhaftiert. Die Bewährungsauflagen sahen vor, dass er 1. das Land nicht verlassen durfte 2. nicht mit Ausländern ohne Erlaubnis zu sprechen durfte und 3. die Westbank nicht betreten durfte. Bis heute wird er festgehalten.
Seine Verteidiger kritisieren das erneute Urteil. „Vanunu ist für die Übertretung eines Gesetzes bestraft worden, das es in keiner anderen Demokratie gibt. Er darf nämlich nicht mit Ausländern sprechen, unabhängig vom Inhalt des Gesprächs", sagte sein Anwalt Avigdor Feldman.
Vanunu war Nukleartechniker am Negev Nuklear-Forschungszentrum. Er wurde 1986 aus Rom von israelischen Agenten entführt, nachdem er Journalisten der britischen Sunday Times die Wahrheit über das israelische Programm für Nuklearwaffen enthüllte.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3725&Itemid=214
Kriegshetzer FAZ
Norbert Nelte
6.11.2007
Die FAZ hetzt kalt und frech die „Friedensaktivisten“ auf, gegen die Atombombe von Iran gleichermaßen wie gegen die amerikanische, die israelische, pakistanische und indische vorzugehen. Gerade hat El Baradei von der internationalen Atomenergiebehörde erklärt, dass es keine Anzeichen gäbe, dass Iran demnächst eine bauen könne (1), da hetzt im guten „Stürmer“-Stil die Leser gegen die iranische Gefahr auf (2). Will sie damit nur den geplanten amerikanischen Angriff auf den Iran propagandistisch vorbereiten?
Sie will nur von den konkreten amerikanischen Kriegsvorbereitungen vor Irans Küste auf der britischen Insel Diego Garcia im Indischen Ozean ablenken. Wie die britische Zeitung The Harald berichtete, wird seit dem Frühjahr der U-Boot-Hafen auch für die Atom-U-Boote des Typs SSGN ausgebaut. Außerdem werden zu den zu den vorhandenen vier Flugzeughangars noch weitere dazugebaut. Der Stützpunkt verfügt über eine 3,6 Klometer lange Startbahn, so dass dort die B2-Bomber starten können, für die Bush ja kürzlich 88 Millionen zum Umbau für die Superbombe MOP (Bild), genannt Big Blue, im Senat beantragt hat. (3)
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3698&Itemid=61
Kapitalismus hat nichts mehr anzubieten außer Krisen, Inflation, Verarmung und Krieg
Francis Byrne
12.8.2007
Bankenpleiten und Börseneinbrüche weisen auf den tiefen Einbruch der Weltwirtschaft hin
Die gegenwärtige Krise an den Finanzmärkten kann kaum überschätzt werden. Mehr als einhundert Hypothekenbanken in den USA sind schon pleite gegangen. Hedge-Fonds müssen reihenweise geschlossen werden; Anlagefonds werden einfach geschlossen, sodass die Menschen nicht mehr an ihr Geld kommen; immer größere Banken werden vom Abwärtssog erfasst. Wir rufen in Sprechchören immer: „Brecht die Macht der Banken." Es ist gut möglich, dass wir gegenwärtig den Niedergang der Bankenmacht beobachten können. Doch was kommt danach? Die Macht der Militärs? Die Macht von Diktatoren? Die gegenseitige Zerstörung, ein Kampf von allen gegen alle? Oder werden wir dieser Krise und dem Konkurrenzsystem etwas entgegenhalten können? Eine neue solidarische Gesellschaftsform?
Nach einem historischen Hoch von 8151 Punkten befindet sich der Deutsche Aktien Index seit Tagen in einer Abwärtsbewegung. Zeitweise fiel er am 10.8.2007 auf 7300 -bis jetzt ist kein Ende der Abwärtsbewegungen in Sicht. Der Dow Jones Index und andere wichtige Börsen, wie der japanische Nikkei-Index befinden sich ebenfalls im freien Fall.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3168&Itemid=147
Kriege, Diktatur, Inflation, Wirtschaftzusammenbruch!
Norbert Nelte
25.7.2007
Ursprünglich hatte die USA die Fortsetzung der Ölkriege sich für das Frühjahr 2007 vorgenommen. Dann stellte sie aber die gewaltige Militärmacht des Irans fest, 1 Millionen Soldaten, eine Luftwaffe, die 4 mal so groß ist wie die irakische und die modernste Raketenabwehr aus Russland. Also musste sie erst bis jetzt schon die halbe Flotte in den Persischen Golf bringen und fängt schon mal mit der Aufteilung des Nahen Ostens jetzt erst an einer schwächeren Stelle an, in Pakistan:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,495936,00.html
Schließlich will Amerika denen im Süden Belutschistan abtrennen und im Norden Kaschmir an Afghanistan angliedern (Siehe Karte unten vom Pentagon aus Armed Forces Journal AFJ)
Nun ist aber noch etwas dazwischen gekommen. Die US-Wirtschaft droht zusammenzubrechen, noch in diesem Sommer. Die USA hat ein Leistungsbilanzdefizit von bald 9 Billionen. China hat 200 Milliarden Dollar-Staatsanleihen für seine Geschäfte in Afrika verkauft und Iran hat die Ölverkäufe von Dollar auf €uro- und Tuman-Basis umgestellt. Da fiel der Dollar um 2 Cent auf 1.38 für 1 €uro. Ab 1,40 gibt es kein Halten mehr.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3059&Itemid=249
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Kapitalismus am Abgrund: Weltwirtschaftskrise und Krieg drohen
Francis Byrne
4.7.2007
Experten befürchten finanzpolitischen Tsunami
Die Welt steht am Abgrund von zwei eng miteinander verknüpfter Katastrophen. Die USA, der Motor der Weltwirtschaft, ist heillos überschuldet. Die Regierung Bush hat so viel Schulden angesammelt, wie alle Regierungen seit der Unabhängigkeit von 1776 zusammen. Täglich müssen die USA sich mehr als 2 Milliarden Dollar leihen, um ihre Wirtschaft weiterführen zu können; zurückzahlen können sie ihre Verbindlichkeiten nicht. Experten befürchten einen finanzpolitischen Tsunami, der die Weltwirtschaft in den Abgrund reißen könnte.
Die Herrschenden in den USA werden von einer weiteren drängenden Herausforderung geplagt: Aufgrund seines rasanten Wachstums, droht China die USA in wenigen Jahren wirtschaftlich überholt zu haben. Es steht ein gewaltiger Umbruch in der imperialistischen Weltordnung bevor.
Nur wer die unlösbare ökonomische Zwickmühle der herrschenden Klasse in den USA erfasst, kann die Zusammenhänge von Handelsbilzanzdefizit, Überschuldung, imperialistischem Machtverlust und permanenter Kriegsführung verstehen. Nur mit einem Verständnis für die drohende Schärfe der kommenden Krise und der nächsten Kriege kann die Linke weltweit die Eskalationsstrategie der USA durchschauen und muss sich nicht von Täuschungsmanövern und Wahlversprechen möglicher Präsidentschaftskandidaten ablenken lassen.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=2952&Itemid=249
Stoppt die antimoslemische Hetze!
Francis Byrne
5.4.2007
Wir lassen uns nicht spalten! Aufruf des Anti-Kriegs-Komitees Kein Blut für Öl
Der Krieg der USA und ihrer Verbündeten im Irak dauert schon vier Jahre. So lange dauerte der Erste Weltkrieg. Der Krieg hat im Irak schon mehr als 650.000 Todesopfer gefordert; das heißt, etwa 2,5 % der irakischen Bevölkerung wurden bereits massakriert, weitere Hunderttausende sind auf der Flucht. Auch nimmt der Krieg der westlichen Truppen gegen Afghanistan wieder an Schärfe und Brutalität zu. Deutschland beteiligt sich nun ganz unverhüllt am Kriegseinsatz.
Trotz dieser verheerenden Kriege bereiten George W. Bush und seine Verbündeten schon die nächsten Kriege vor. Mit dem Iran, Syrien, Libanon, Sudan und weiteren Ländern stehen die nächsten völkerrechtswidrigen Angriffskriege gegen moslemische Länder auf der Tagesordnung.
Nimmt man die Worte von US-Vizepräsident Richard Cheney ernst, werden die USA noch weitere 20, 30 oder 40 Jahre Krieg führen. Es steht ein unbegrenzter Krieg um Profit, Öl und die imperialistische Vormachtstellung in der Welt bevor. Zudem rückt China, das die USA in wenigen Jahren wirtschaftlich überholt haben wird, immer stärker ins Visier der Kriegstreiber.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=2484&Itemid=232
Rohstoffkriege und Sozialdemontage
Teil III. Der Papst, das Öl und die Todeszuckungen des Kapitalismus
Norbert Nelte
24.9.2006
Warum hat gerade jetzt, wo 2/3 der Bevölkerung der alten Welt glaubt, dass die Moslems mit den islamistischen Attentätern sympathisieren und selber auch gewalttätiger sind, Papst Benedikt das Zitat über die Gewalttätigkeit der Moslems von Kaiser Manuel II. von 1391 hervorgekramt? „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“, (1) sagt der Kaiser nach dem 4. Kreuzzug der Christen.
Ganz abgesehen davon, dass nach dem Geschichtsprofessor für moderne Geschichte des Mittleren Ostens und Südostasiens an der Historischen Abteilung der Universität von Michigan/USA Juan Cole des Kaisers Behauptung einfach falsch war (2), muss man doch fragen, warum Papst Benedikt nicht einfach ein Beispiel aus der christlichen Welt gebracht hat, z. B. das der Bekehrung der Inkas mit dem Schwert oder aktuell die Killer der christlichen Lord's Resistance Army (LRA) [Gottes Widerstandsarmee] in Uganda, der Colonia Dignidad oder den US-Fundis.
.Wenn es ihm nur um die Darstellung ging, dass man den Glauben nicht mit Gewalt verbreiten können, hätte er doch dies unumstrittenen Beispiele nehmen könne und nicht ein sachlich falsches. Seine nachträgliche Distanzierung ist doch dadurch unglaubwürdig.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=1102&Itemid=61
Israel, das Öl und der 3. Weltkrieg.
vom Zeitlupentempo zur Rumsfeld’schen Tandem-Taktik?
Norbert Nelte
15.8.2006
Zitat der israelischen staatstreuen Zeitung Ha’aretz von 1951:
„Diefeudalen Regime des Nahen Ostens mussten den nationalistischen Bewegungen solche Zugeständnisse machen, ... dass sie immer weniger willens sind, Großbritannien und den Vereinigten Staaten ihre natürlichen Ressourcen und Militärbasen zur Verfügung zu stellen ... Die Stärkung Israels hilft den Westmächten bei der Aufrechterhaltung des politischen Gleichgewichts ... im Nahen Osten. Israel muss der Wachhund werden. Es braucht nicht befürchtet zu werden, dass Israel eine aggressive Politik gegen die arabischen Staaten ins Werk setzen wird, wenn dies ausdrücklich den Wünschen der USA und Großbritanniens widerspricht. Aber wenn es die Westmächte einmal aus dem einen oder anderen Grunde vorziehen sollten, ein Auge zuzudrücken, dann könnte man gewiss sein, dass Israel in der Lage wäre, einen oder mehrere Nachbarstaaten zu bestrafen, sollte deren Unhöflichkeit gegenüber dem Westen die Grenzen des Erlaubten über- schreiten.“ (1)
Diese erstaunlich offene Zurechtweisung passt haargenau auf die heutige Situation, aber das schrieb Ha’aretz schon 1951, als der gewählte Präsident des Iran Dr. Mossadegh die Ölquellen der Anglo-Persian Oil Company (heute BP) nationalisierte.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=902&Itemid=214
Rohstoffkriege und Sozialdemontage
Teil II. Die Alternative
Norbert Nelte
15.7.2006
Im ersten Teil haben wir die Realität des Niedergangs des marktwirtschaftlichen Systems analysiert. Während von 2000 bis 2005 die Gewinne um 33% gestiegen sind, ging die Kaufkraft der Lohnabhängigen um 2,9% zurück. (1) Keineswegs sind aber die Gewinne aus der Produktion gestiegen, sondern nur aus den Finanzanlagen der Konzerne. Diese betragen schon 95% der Gewinne, während die aus der Produktion nur noch 5% betragen. Man könnte dann fragen, warum produzieren die Konzerne überhaupt noch und gründen nicht gleich eine Spekulationsbank? Nur, zum Spekulieren braucht es Objekte. Die Aasgeier der Private Equity-Branche brauchen Aas.
Die Profitrate in Deutschland im verarbeitenden Gewerbe ist schon 1993 auf 3% gefallen (2)
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=754&Itemid=61
Stell Dir mal vor, sie machen Krieg, und niemand merkt es (Wegen Ballspiele) – Afghanistan, Kongo, Iran…
Rohstoffkriege und Sozialdemontage
Teil I. Begleiter des ausgehenden marktwirtschaftlichen Zeitalters!
Norbert Nelte
19.6.2006
Nach der Todrüstung und dem Zusammenbruch der bürokratischen Einparteiendiktaturen des Warschauer Paktes hatte man den Systemveränderern der 68er Bewegung endgültig und für immer klarmachen können, dass es immer ein Oben und Unten geben wird und auch geben muss. Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama stellte 1992 in seinem Buch „The End of History and the Last Man“ klar, dass der Mensch mit dem marktwirtschaftlichen Kapitalismus das Ende jeder Entwicklung erreicht hat. Hegelianisch gesprochen, verkörpert er die „Absolute Idee“, die „Vereinigung von Gott und Natur“. Basta.
Hinfort setzte sich die grässliche Fratze des Kapitalismus wie Mehltau auf die traumatisierten Gehirne und verwandelte sich dort in einen gütigen Engel.
Nachdem der Ölpreis für das Barrel (Fass) nach der iranischen Revolution 79 für 6 Jahre von 15 auf 40 Dollar stieg, zuckelte er seither zwischen 10 und 20 Dollar dahin. Aber 99 geschah das Unfassbare. Die bevölkerungsreichste Nation der Erde China entwickelte sich zu einer Industrienation und verfünffachte den Bestand an zivilen Kraftfahrzeugen in einem Jahr von 1,6 auf 8,5 Millionen. Sofort sprang der Ölpreis wieder von 10 auf 30 und drohte explosionsartig weiter zu steigen.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=681&Itemid=61
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