Titel

Die US-Pläne

Die Seidenstraßenstrategie und das chinesische U-Boot

„Ich freue mich auf Armageddon! Ich freue mich auf die Reinigung der Welt!"

USA: Killen für die Währungsstabilität?

Stoppt die US-Kriege  um die Ölwaffe und Weltherrschaft!

Danke, Mr. Präsident

Irak, Saudi Arabien, Sudan; Syrien und Libanon sollen amerikanischen Plänen zufolge, geteilt werden!

Christliche Fundamentalisten, die neuen Faschisten?

Der Bock als Gärtner, Bush und die Demokratie

Der 11. September

Satanisches Drehbuch

Putschversuch in Venezuela

Kein Krieg ohne Rüstung!

Ölkrieg in Kolumbien

Der atomare Wahnsinn der USA

 

Die Seidenstraßenstrategie und das chinesische U-Boot
Norbert Nelte
Mit Seidenstraßenstrategie wird das amerikanische Gesetz bezeichnet, der den Anspruch der Vereinigten Staaten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion auf die zentralasiatischen Staaten festlegt. Ich zitiere jetzt dieses Gesetzt, also das ist nicht die Ausgeburt eines „Katastrophisten“, wie manche Linke unsere Fraktion bezeichnen, sondern die des US-amerikanischen Gesetzgebers:
»... der Zusammenbruch der Sowjetunion hat ein neues Machtspiel in Gang gesetzt.... Heute liegt unser Augenmerk auf den Interessen eines neuen Mitstreiters in diesem Spiel: den USA. Die fünf ehemaligen Sowjetrepubliken, aus denen Zentralasien besteht - Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan -, sind begierig darauf, Beziehungen zu den USA aufzubauen. Kasachstan und Turkmenistan besitzen große Öl- und Gasreserven rund um das Kaspische Meer, die sie dringend ausbeuten wollen. Usbekistan hat Öl- und Gasvorkommen ....“«
(Foto: Samarkand, ehemals persische Stadt in Usbekistan an der Seidenstraßee)
Auf Wikipedia werden ausführlich mit interessanten Links die amerikanischen Kriegsziele erläutert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Seidenstra%C3%9Fenstrategie
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3952&Itemid=214
 

„Ich freue mich auf „Ich freue mich auf Armageddon! Ich freue mich auf die Reinigung der Welt!"
Francis Byrne
14.11.2007
US-Christen und der Krieg gegen den Islam
Christlich-fundamentalistische Kreise und Gedanken haben einen großen Einfluss auf die Politik in den USA. Das ist keine große Neuigkeit. Eine Neuigkeit für manche könnte aber sein, dass ein zentraler Aspekt der Glaubensauffassung der christlichen Rechten in den USA die Hoffnung auf die letzte Schlacht zwischen Gut und Böse ist. Gepaart mit der Freude auf die Apokalypse.
Grundgedanke bei der absurden Sehnsucht nach Zerstörung ist die christliche Lehre der Eschatologie, griechisch für „die äußersten/letzten Dinge". Diese Lehre  handelt von den „Hoffnungen auf Vollendung des Einzelnen ... und der gesamten Schöpfung (universale Eschatologie), die sich aus dem Glauben ergibt." (1)
Nach dieser Auffassung hat die Vollendung des Einzelnen und der Schöpfung mit der Geburt von Jesus Christus begonnen und wird erst mit dessen Wiederkehr vollendet. Anhand der biblischen „Offenbarung des Johannes" wird von manchen Evangelisten gedeutet, dass die Schöpfung sich nur wie folgt vollenden kann: bei der Wiederkehr Christi; einem Weltgericht; einer letzten Schlacht zwischen Gut und Böse und bei ewigem Feuer. Es handelt sich bei dieser Auffassung um eine biblische Szenerie, die gemeinhin als Armageddon bezeichnet wird. Die Vollendung der Schöpfung inklusive des Menschen wird erst gelingen nach der Vernichtung von allem Bösen.
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3745&Itemid=249

 

USA: Killen für die Währungsstabilität?
Norbert Nelte
3.8.2007
Ende Juli 2007 fiel der Dollar um Cent auf 1,38 €uro, weil einerseits China 200 Milliarden US-Staatsanleihen verkaufte, die es für die Kredite an Afrika etc. benötigte, und weil andererseits Iran den Ölhandel von Dollar auf €uro- bzw. Rial/Tuman-Basis umgestellt hatte. Bei 1,40 wird es kein Halten für den Dollar mehr geben. Was war geschehen?
Bush hatte den Staat mit bald 9 Billionen Dollar verschuldet, mit Kommunen, Staaten, Firmen und Private waren das gar 42 Billionen. Jeden Tag muss das Ausland 2 Milliarden der USA leihen, andernfalls würde dort der Lebenstandard um mindestens 30% fallen. Die Amerikaner kommen mit 125.000 $ Schulden im Schnitt zur Welt und leben weiter auf Kosten hauptsächlich der Asiaten. China und Japan haben ihre Währungen mit jeweils 1 Billionen US-Staatsanleihen gestützt. Der Staat druckt eifrig Dollar und konnte somit im Jahr 2006 396 Mrd. Dollar für Rüstung ausgeben, lt. SIPRI 42% der gesamten Weltrüstung. Der Afghanistankrieg hat bisher 157 Mrd. und der Irak-Krieg 567 Mrd. Dollar verschlungen und 142 Mrd. sind für den Irak-Krieg 2008 geplant. Hat da jemand was von Kriegsende gesagt?
http://www.jungewelt.de/2007/07-31/018.php
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,497558,00.html
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http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3107&Itemid=249

Stoppt die US-Kriege  um die Ölwaffe und Weltherrschaft!
KBFÖ-Zeitung 4, April 2003
Im Jahre 2015 wird China die USA nach der OECD wirtschaftlich einholen. Dann wird die Vormachtstellung der USA beendet sein.
Gerade in diesem Moment gehen den USA die Ölvorkommen aus, dem wichtigsten Stoff bei der Unterdrückung anderer Länder nach der Rüstung.
Die USA will sich die Ölvorkommen in allen Ländern aneignen, damit es die Weltherrschaft behalten kann.
Dafür sollen jetzt hunderttausende Kinder, Mütter und Väter im Irak elendiglig sterben. Aber Bush verkleidet seine Kriege in den Mantel des Humanismus und der Nächstenliebe. Wir wollen aber auf seine "Nächstenliebe" verzichten und werden diese zehnjährigen Kriege stoppen - aber wie?
Die Dauer der Kriege, ihr Zeitlupentempo und besonders der steigende Ölpreis von 24 auf jetzt schon 40 Dollar pro Barrel führen zur wirtschaftlichen Schwächung der ganzen Welt.
In Deutschland alleine wurden schon Sozialkürzungen (Wegfall der Lohnsteuerklasse 2  für die Alleinerziehenden Kürzung der Eigenheimzulage, Kürzung bei der Krankenkasse und Wegfall der Arbeitslosenhilfe, was zu Lohndumping  führen wird) bis zum Jahre 2004 von nahezu 20% beschlossen.
Das alles wird die Massen in den Betrieben zur Gegenwehr herausfordern. Heute schon sind wir mehrere Millionen weltweit, mit der Mehrheit der Kollegen aber werden wir gut hunderte Millionen sein und werden dann die Räder zur Produktion der Profite still stehen lassen können.
Dann wird der Spuk von Bush und seinen Konsorten ein Ende finden und wir werden dann die Möglichkeit haben, eine Welt zu bauen ohne Kriege und  Elend. Die Antikriegsbewegung wird die Arbeitermassen mit ihrer Radikalität ab dem Jahre 2004 inspirieren.
Das heißt, dass wir heute schon massenhaft auf die Strasse gehen und die Herrschenden in die Zange nehmen. Das Antikriegs-Komitee "Kein Blut für Öl" wird sich dieser Aufgabe widmen und braucht dazu deine Mitarbeit.

Mach mit bei KBFÖ!
Stoppen wir die Massaker im Irak!
Löscht das Bushfeuer!

Danke, Mr. Präsident
Brief an George W. Bush / Von Paulo Coelho
KBFÖ-Zeitung 4, April 2003
Danke, großer Staatsmann George W. Bush. Danke, dass Sie jedem gezeigt haben, welche Gefahr Saddam Hussein darstellt. Viele von uns hätten sonst wo­möglich vergessen, dass er chemische Waffen gegen sein eigenes Volk, gegen die Kurden und die Iraner eingesetzt hat, Hussein ist ein blutrünstiger Dikta­tor und einer der augenfälligsten Ver­körperungen des Bösen in der heutigen Welt.
Aber nicht allein dafür wollte ich ih­nen danken. Während der ersten zwei Monate dieses Jahres 2003 haben Sie der Welt eine Reihe anderer, wich­tiger Dinge gezeigt.
Ich möchte mich daher in An­lehnung an ein Gedicht, das ich als Kind gelernt habe, bei ihnen be­danken:
Danke, dass Sie der Welt gezeigt haben, welch tiefe Kluft zwischen den Entscheidungen der Machtha­ber und den Wünschen des Volkes liegt.
Danke, dass Sie uns vor Augen führen, dass weder Jose Maria Az­nar noch Tony Blair ihren Wäh­lern die geringste Achtung und Wertschätzung zeigen. Aznar bringt es fertig, darüber hinwegzu­sehen, dass neunzig Prozent der Spanier gegen den Krieg sind, und Blair ist die größte Demonstration der vergangenen dreißig Jahre in England schlichtweg egal.
Danke, dass Sie Tony Blair dazu gebracht haben, mit einem Dos­sier, dass ein Plagiat einer Arbeit war, die ein Student zehn Jahre zu­vor geschrieben hatte, vor das briti­sche Parlament zu treten und es als "vom britischen Geheimdienst er­brachten schlagenden Beweis" vor­zustellen.
Danke, dass Sie Colin Powell ge­statten, sich selbst zum Narren zu machen, indem er dem UN-Sicher­heitsrat Fotos vorlegt, die eine Wo­che später von Hans Blik, dem Chef der UN-Rüstungskontrollkommissi­on zur Entwaffnung des Iraks, öffent­lich angefochten werden.
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/4/Zeitung%2004.html#Danke

Um sie unter US-Einfluß zu unterwerfen und die Sicherheit Israels zu garantieren,
Irak, Saudi Arabien, Sudan; Syrien und Libanon sollen
amerikanischen Plänen zufolge, geteilt werden!

KBFÖ-Zeitung 4, April 2003
Strategie- und Militärexperten haben in Kairo vor amerikanischen Plänen zur Teilung arabischer Länder gewarnt. Die Arabische Landkarte soll unter absoluter US-Hegemonie neue Formen annehmen.
Das Szenario zielt auf die Zerstörung bestehender arabischer Regierungen, um sie anschließend in schwache Satelliten um Israel zu verwandeln.
Die Experten bestätigten, dass die für die Teilung vorgesehenen Länder, der Irak, Saudi Arabien, der Sudan, Syrien und der Libanon seien.
Nach US-Szenarien, stellen diese Länder dann schwache Existenzen dar, und werden mit inneren Machtkämpfen beschäftigt sein, so dass ihnen nichts anders übrig bleibt als nach amerikanischem Schutz zu suchen, um die eigene Haut zu retten. Dadurch kommen automatisch die Bodenschätze (Erdöl) unter absoluter US-Herrschaft.
Nach US-Vorstellung sieht die Teilung wie folgt aus: Irak wird, wie schon bekannt, dreigeteilt - der Norden wird kurdisch, die Mitte sunnitisch und der Süden für die Schüten. Diese bilden dann zusammen eine schwache Konföderation. Der Libanon wird in einem muslimischen und einem maronitischen Staat geteilt: Ähnlich ergeht es dem Sudan, christlicher Staat im Süden, der auf den muslimischen Nordstaat wie auf Ägypten politisch, militärisch und durch das Wasser Druck ausüben wird.
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/4/Zeitung%2004.html#Orient
Christliche Fundamentalisten
Die neuen Faschisten?

Norbert Nelte
KBFÖ-Zeitung 4, April 2003
Bush und das amerikanische Kapital wollen den 3. Weltkrieg um die Ölwaffe und letztlich um die Weltherrschaft 10 Jahre lang führen. Und sie müssen diese Kriege auch führen, will das amerikanische Kapital die Weltherrschaft behalten, denn Weltherrschaft ohne Ölwaffe, das geht nicht lange gut. Wie aber will Bush den amerikanischen Wähler davon überzeugen? Nur noch 30% sind für einen Krieg ohne UNO-Mandat und 30% überhaupt gegen jeden Krieg, mit oder ohne Mandat.
Das kriegführende amerikanische Kapital darf also nicht mehr den Wähler entscheiden lassen. Es wird also nach Generäle suchen, die solch eine kriegführende Diktatur auch mitmachen. Für den Fall aber, wo es keine finden wird, haben Bush und seine Propagandisten schon vorgesorgt. Diese Rolle hat Bush den christlichen Fundamentalisten zugedacht. Er philosophiert: "Gott hat uns aufgerufen, unser Land ("Gods own country") zu verteidigen, um die Welt zum Frieden zu führen" (Alle Zitate aus Spiegel 8/2003)
Und die Gotteskrieger üben sich schon ein. Ein Pastor Andrew Stewart betet dafür, „dass der allmächtige Gott die Feinde unserer Nation für immer vernichten und seinen Segen über unseren Präsidenten, Freund und texanischen Landsmann George Walker Bush ausschütten möge... Er solle unseren Präsidenten gegen unsere Feinde führen.“ Der Präsident für Ethik und Religionsfreiheit der 15.9 Millionen Mitglieder großen Southern Baptist Convention, Richard Land zum Beispiel tönt: „Einen gerechten Krieg zu führen ist ein Akt christlicher Nächstenliebe. Das Böse muss bestraft, das Gute belohnt werden. Die Zeit für Gewalt ist gekommen.“ Und das Potenzial für den Massenmob auf den Strassen ist auch da: 65.2% der Amerikaner halten sich für „wiedererweckte“ Christen und „glauben, dass derzeit der Anfang jenes Krieges  ist, der zum Antichristen und zu ‚Armageddon’ (Der Endkampf zwischen Gut und Böse und dem tausendjährigem Reich) führt.“
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/4/Zeitung%2004.html#Fundis

Der Bock als Gärtner, Bush und die Demokratie
Achim Pauly
KBFÖ-Zeitung 3, Oktober 2002
George  Walker  Bush  ist  auf  bestem Weg, auf unserem Planeten einen dritten Weltkrieg zu entfachen. Schon im Interesse unserer Zukunft sollten wir uns fragen, wer ist dieser Mann?
Allem Anschein nach ist die Familie Bush durch Geschäfte mit den Nazis zum großen Geld gekommen. Schon 1936 unterstützte der Großvater von George W. Bush junior, Prescott S. Bush, den deutschen Rüstungskonzern Thyssen wie später Görings Reichsluftwaffe mit der Beschaffung von wichtigen Rohstoffen und Bankkrediten. Im Oktober und November 1942 ermittelte die amerikanische Justiz gleich gegen fünf Bush-Unternehmen, weil sie gegen ein Gesetz verstoßen hatten, dass den Handel mit Hitler-Deutschland verbot.
George Herbert Walker Bush, der Vater des heutigen Präsidenten, stieg zusätzlich ins Ölgeschäft ein, gründete 1953 Zapata Petroleum und stand eng mit dem Geheimdienst CIA in Verbindung, dessen Direktor er 1976 wurde. Später wurde er Vizepräsident, dann Präsident der USA.
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/3/Zeitung%2003.html#Bush

 

Der 11. September
Ruth Krüger
KBFÖ-Zeitung 3, Oktober 2002
„Es ist ein ernüchternder Gedanke, dass man zur Strafverfolgung eines Ladendiebes bessere Beweise braucht als dazu, einen Weltkrieg anzufangen.“
Anthony Scrivener, einer der führenden britischen Anwälte, zum Beginn des Afghanistankriegs, The Times, 5.10.2001
George W. Bushs Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice erfuhr am 11. September 2001 um kurz vor neun Uhr vom ersten Jumbo Jet, der ins World Trade Center geflogen ist. In einem Interview erzählt sie dem Spiegel (36/ 2002): „Dann ging ich runter zur Sitzung, wo ich die Nachricht erhielt, dass ein zweites Flugzeug ins World Trade Center geflogen sei. In diesem Augenblick wusste ich: Mein Gott, das ist ein Terrorangriff, und sofort kam mir Al-Quaida in den Sinn“. Obwohl bis heute keine Beweise gegen Al-Quaida oder Osama Bin Laden vorliegen, stand der Schuldige also mindestens schon am 11. September fest.
Keine Beweise? Wird sich nun der mediengläubige Nachrichten-Gucker fragen, dem die Bin-Laden-Videobänder bekannt sind, die die US-Regierung als „vernichtendes Schuldeingeständnis dieses Schurken“ (George W. Bush) veröffentlicht hat. Die Übersetzung der Bänder allerdings manipuliert und verfälscht das, was der saudische Terrorist tatsächlich sagt, und legt das Unverständliche mit viel Fantasie aus, so Ekkehard Sieker und Georg Restle in ihrem Bericht für das ARD-Magazin Monitor (Nr. 485, vom 20.12.2001).
Nachdem den Videos, deren arabische Textversion sich Monitor vom US-amerikanischen Außenministerium besorgt hat, die Störgeräusche herausgefiltert wurden, nach mehreren Übersetzungen durch unabhängige und vereidigte arabische wie deutsche Sprachwissenschaftler und Orientalisten, die jede mögliche Textinterpretation in Erwägung gezogen haben, kommt der Arabist Abdel El M. Husseini zum Schluss:
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/3/Zeitung%2003.html#9-11

Satanisches Drehbuch
Norbert Nelte
KBFÖ-Zeitung 3, Oktober 2002
In Europa sind nur noch 10% für einen weiteren Krieg. Aber auch in Amerika sinkt die Zustimmung. Nur noch 60% wollen einen Waffengang in den Irak. Aber die kleinen Leute haben leider noch nichts zu entscheiden, das tun die wenigen Großen, Milliardäre und Politiker. Diese wollen in Amerika natürlich weiter ihre Gewinne machen, und dazu müssen die USA weiter ihre Vorherrschaft in der Welt behalten. Da bei ihnen das Öl versiegt, was für den Erhalt der Vorherrschaft zwingend notwendig ist, wird also das US-Kapital um jeden Preis, koste es, was es wolle, das Irak-Massaker durchführen.
Genauso stellte sich die Frage mit der Ölpipeline in Afghanistan. Sie musste Amerika auf alle Fälle haben. Darum hatten die Vereinigten Staaten schon seit 1996 mit den Taliban verhandelt. Zur Sicherheit der Pipeline mussten sie auch auf die Auslieferung von bin Laden bestehen. Daran aber scheiterten die Verhandlungen auf einer Konferenz in Berlin bereits im Juli 2001. Der damals anwesende pakistanische Botschafter erklärte nach der Sitzung in der ARD (im Weltspiegel), dass nun der Krieg unausweichlich und beschlossene Sache sei.
Nur die Weltöffentlichkeit war für einen Waffengang noch nicht bereit, noch dazu einen 10 Jahre währenden. Also musste eine einzigartige Propaganda her, die die Notwendigkeit der Kriege gegen die OPEC-Länder in einer noch nie dagewesenen Dramatik aufzeigen konnte.
Ernst zu nehmende Beobachter wie Wolfgang Eggert oder der ehemalige SPD-Minister Andreas von Bülow, der inzwischen Spezialist für Geheimdienstaktivitäten ist, vermuten deshalb eine Mitbeteiligung des CIA an den Anschlägen auf die Zwillingstürme am 11.9.2001.
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/3/Zeitung%2003.html#Satan

Putschversuch in Venezuela
Alexander Simon
KBFÖ-Zeitung 2 – Juni 2002
Am 14 April 2002 wurde in Venezuela vom Unternehmerverband, rechten Militärs und der USA ein Putschversuch unternommen, um den Präsidenten Hugo Chávez zu stürzen.
Wie kam es dazu? Der USA war der Geduldsfaden entgültig geplatz und gab grünes Licht zur Beseitigung von Chávez. Chávez wollte sich der Doktirn der USA nicht unterwerfen, so hat er sich dem Diktat der USA wiedersetzt und immer wieder Reformen wie Verdopplung der Ausgaben für Bildung, gleichen Lohn für Frauen und Männer, Renten zum Durchschnittslohn und Erhöhung des Mindestlohns um 20% durchgesetzt. Dies alles ließ Bush sich noch gefallen.
Doch dann weigerte sich Chávez, eine Privatisierung der Öl- und Gasindustrie zuzulassen.
Bush braucht auch in Venezuela die Kontrolle über die Ölreserven.
Seit Jahren macht sich Chávez für die Einhaltung der Ölfördermengen in der OPEC stark.
Dazu kam, dass Chávez öffentlich mit dem Ölboykott des Iraks sympathisierte und dazu sich sehr kritisch zu Bush Raubzug durch die arabische Welt äußerste.
Schon im November 2001 wurden in den USA von CIA , NSA und dem Pentagon erste Pläne zum Putsch gemacht. Zur Zuspitzung kam es als Chávez die staatliche Ölgesellschaft PVDSA reformieren wollte und einige Ölbosse aus der alten Herrscherclique auf die Strasse setzen wollte. Das wurde sofort als Gelegenheit genutzt. Arbeitgeber und rechte Bürokraten der Gewerkschaft CTV riefen zum Streik auf. Die Arbeitergeber verschlossen die Türen der Fabriken und die Arbeiter konnten nicht mehr zur Arbeit gehen. Die Bürokraten unterstützen den Putsch, weil Chávez eine Verfassungsänderung durchgesetzt hatte die   vorsah, dass alle GewerkschaftsfunktionärInnen durch die Mitglieder gewählt werden müssen und nicht mehr verdienen dürfen als einen durchschnittlichen Lohn eines Gewerkschaftsmitglieds. Nun hetzten alle Zeitungen und Medien in Venezuela offen gegen Chávez. Am 11.04 kam es zu einer ANTI-Chávez Demonstration an der sich um die 100.000 Menschen beteiligten. Die Demonstration wurde  zum Präsidentenpalast gleitet, wo sich schon Tausende Chávez Anhänger versammelt hatten.
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/2/Zeitung%2002.html#Putschversuch

Kein Krieg ohne Rüstung!
KBFÖ-Zeitung 1 – April 2002
Bush hat mit seiner Rede zur Lage der Nation die Kampfbereitschaft zum Kampf gegen die "Achse des Bösen" untermauert. Gleichzeitig verabschiedete der US Kongress das größte Rüstungsvorhaben seit 20 Jahren. Neben dem Milliarden schweren NMD (Star Wars Raketenabwehr Programm) soll ein neues Kampfflugzeug her. Insgesamt will Bush bis 2007 über 999 Milliarden US-Dollar in die Rüstung pumpen. Das dieses nur mit drastischer Kürzung der Sozialausgaben einhergehen kann ist wohl jedem klar. Für uns stellt sich aber auch die Frage wie es bei uns in Deutschland aussieht. Auf der Kriegskonferenz in München wurde von den amerikanischen Schreihälsen lauthals beklagt, dass durch den technologische Abstand zwischen  USA und der EU es zu zukünftigen Komplikationen in den gemeinsamen Raubzügen kommen könnte. Deshalb legt Europa und Deutschland bei der Rüstung nach und plant ebenfalls mit Großprojekten wie dem Spionagesatelliten Meteor oder den Großraum Transportflugzeug A400M nachzuziehen. Wieviel die Vernichtungsspielzeuge der Herren Generäle uns Kosten sollen wird natürlich nicht debattiert. Wichtig ist den Politikern anscheinend nur welches Kriegsgerät für den geplanten Ölraubzug durch die Arabische Welt benötigt wird.
Das Großprojekt der Anschaffung des A400M geriet in die Öffentlichkeit, da der Kriegskanzler Schroeder und sein Kriegsminister Scharping keine " vernünftige " Finanzierung (z.B.. Kürzung der Sozialhilfe ) vorlegen konnten. Schließlich kostet ein Flieger schon allein 116,67 Mio. Euro, alle 73 Flieger insgesamt  8,52 Mrd. Euro. Das Geld kann bei gleichzeitigen Sparkurs unseres Sparschweins Eichel nur über Sozialkürzungen rausgeholt werden.
Aber dies wollte unsere Kriegselite uns vor der Wahl nicht eröffnen. Am 12 Dezember 2001 wurden fünf weiter Projekte schon bewilligt.
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/1/Zeitung%2001.html#KeinKrieg

Ölkrieg in Kolumbien
KBFÖ-Zeitung 1 – April 2002
Auch in Kolumbien ist Washington direkte an militärische Aktionen beteiligt.
Ziel der Intervention ist die Zerschlagung der FARC. Bei früheren Friedensverhandlungen wurde der FARC ein autonomes Gebiet zugestanden. Es stellte sich aber heraus, dass in dieser Region Ölreserven vermutet werden. Zudem hatte die FARC im Jahr 2001 13 erfolgreiche Anschläge auf Ölpipelines durchgeführt.
Deshalb hat schon BP seit längerem im Einverständnis mit der Regierung Todesschwadrone zum Killen von Oppositionellen und Erdöl -Gewerkschaftern beauftragt.
Ein weiterer Anlaß für die Stationierung von US-Truppen zum aktiven Einsatz bietet eine Ölförderanlage im Süden des Landes. Die Ölstation »Caña Limón« zählt nach Angaben der US-Botschafterin in dem südamerikanischen Land, Anne Patterson, zu »einem von rund 300 für die USA strategisch wichtigen Punkten in Kolumbien«. Deswegen wurden die Friedensverhandlungen von Seiten der Regierung beendet und der Feldzug um die Ölreserven in Kolumbien begann.
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/1/Zeitung%2001.html#ÖlkriegKolumbien

Der atomare Wahnsinn der USA
KBFÖ-Zeitung 1 – April 2002
Das, was in den Zeitungen über die Pläne der USA zum Einsatz von Atomwaffen zu lesen war, ist wirklich absoluter Wahnsinn. Der weltgrößte Terrorist Bush scheint mit seinen Drohungen gegen die arabische Welt und seinen Hauptkonkurrenten China ernst machen zu wollen. Das Milliarden schwere Star Wars Raketenabwehr Programm NMD wird in den nächsten Jahren aufgebaut. Damit soll Amerika vor atomaren Angriffen geschützt werden, aber auch Taiwan und Südkorea sollen mit unter den Schutzschild.
Auf die Proteste von China und Russland wurde nicht reagiert. Die Mobilmachung zum Atomkrieg ging weiter, am 21.02.2002 beendet die Bush-Regierung die 24-Jahre alte Zusicherung der USA, Staaten mit Atomwaffen nur anzugreifen, wenn diese selbst Atomwaffen besitzen oder sich in einem Bündnis mit einer Atomwaffenmacht befinden. Dieser als „negative Sicherheitsgarantie“ der fünf Atomwaffenstaaten bekannte Anhang zum Atomwaffensperrvertrag existiert seit 1978.
Am 9.03.2002 wurde ein weiterer unfassbarer Plan der USA bekannt. Aus dem Geheimreport "Nuclear Posture Review" des Pentagon geht hervor, dass die Atomwaffenpolitik der USA sich fundamental gewandelt hat. Die Atomwaffen sollen nicht mehr nur als strategisches Abschreckungspotential wirken, sondern in Zukunft gezielt in regionalen Konflikten zum Einsatz kommen. Der Report benennt auch sieben Staaten: (Irak, Iran, Nordkorea, Libyen, Syrien, Russland und China) die im Kriegsfall mit einem Atomschlag rechnen müssen.
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http://www.kein-blut-fuer-oel.de/Zeitungsarchiv/1/Zeitung%2001.html#AtomareWahnsinn